Morro Solar am 24.10.2014

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Morro Solar am 17.10.2014

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Bienen – Überlebenskünstler

Oktober 2014

Erntedankfest

 

 Erntedank2014

EKD: Hochranginge Delegation der Evangelischen Kirche reist nach Peru

 

Bischof Dröge, Präses Böer, Generalsuperintendentin Trautwein und weitere Repräsentanten der Landeskirche besuchen von ‚Brot für die Welt‘ geförderte Projekte 

Im Dezember 2014 wird in Peru die diesjährige Weltklimakonferenz stattfinden. In der Hauptstadt Lima treffen sich die Vertragsstaaten der UN-Klimarahmenkonvention UNFCCC sowie des Kyoto-Protokolls. Der Aufsichtsratsvorsitzende des Evangelischen Werkes für Diakonie und Entwicklung (EWDE), zu dem ‚Brot für die Welt‘ gehört, Bischof Dr. Markus Dröge, wird mit einer Delegation der Evangelischen Kirche geförderte Projekte in Peru besuchen.

Die Begegnungsreise vom 1. bis 9. Oktober 2014 führt nach Lima und in die Region Cuzco, die ländlich geprägt ist und zu den ärmsten Regionen Perus gehört. Neben Bischof Dr. Markus Dröge nehmen Präses Andreas Böer, Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein, der Direktor des Berliner Missionswerk, Kirchenrat Roland Herpich, die Direktorin des Diakonischen Werkes, Kirchenrätin Barbara Eschen, sowie neun Mitglieder der Kirchenleitung und des Konsistoriums an der Fahrt teil. Im Mittelpunkt der Reise steht die Begegnung mit Projektverantwortlichen der Partnerorganisationen von ‚Brot für die Welt‘ und mit Menschen, denen die Projektarbeit zugutekommt.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchen im Rahmen des Programms unter anderem die Vereinigung »ARARIWA«, die in Cusco Projekte der regionalen Entwicklungsförderung durchführt. Im Mittelpunkt der Projekte steht die Verbesserung der Lebensbedingungen durch Hilfe zur Selbsthilfe. Durch Ressourcenschutz und die Diversifizierung der angebauten Pflanzen werden die Erträge für den Eigenkonsum gesteigert. Kleinbauern werden zudem durch die Vergabe von Mikrokrediten gefördert.

Ein zweiter Schwerpunkt ist der Besuch des ökumenisch arbeitenden Trägers CBC, der die breitenwirksame Förderung der ärmsten Bevölkerungsgruppen in Cusco vor allem durch Fortbildung betreibt. Die Dorfgemeinschaften werden durch die Maßnahmen zur Teilhabe an den demokratischen Entscheidungsprozessen befähigt. Neue Ressourcen werden vor allem durch die Förderung des sanften Tourismus erschlossen.

In Lima wird die Delegation die Partnerorganisation »ALTERNATIVA« besuchen, die in den städtischen Armenvierteln Projekte zur Bürgerbeteiligung und zur Ernährungssicherung durchführt. Außerdem steht ein Besuch der Deutschen Botschaft und eine Begegnung mit der Deutschen Gemeinde in Lima (Mo, 06.10.2014, um 19:30h) auf dem Programm.