Info No. 1

Liebe Mitglieder und Freunde der Christuskirche,

am 24. September d.J. haben wir den Vertrag zum Verkauf des Kirchen­grundstücks sowie den Vertrag für den Kauf des neuen Grundstücks rechtskräftig unterzeichnet. Damit hat der Kirchenvorstand die Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 3. Juni 2012 umgesetzt.

Der Kirchenvorstand wird die Gemeinde heute beginnend regelmäßig über den Gemeindebrief, das Internet und im Anschluss an die Gottesdienste informieren. Ich bitte um Verständnis, wenn angesichts der besonderen Bedeutung jetzt eine längere Erklärung im Gottesdienst zum Sachstand erfolgt.

Mit Unterzeichnung des Kaufvertrages zum der Gemeinde bekannten Preis, erhielt die Gemeinde eine 1. Vorauszahlung auf den Verkaufspreis. Von dieser Summe wurde im gleichen Zuge das Grundstück für das neue Gemeindezentrum gekauft und bezahlt. Weitere Vorauszahlungen erfolgen bis die Schlusszahlung am 15. Januar 2013, der Tag der Übergabe des Grundstücks „Navarrete“ an den neuen Eigentümer.

Zwei Fragen sind zu beantworten:

Wohin wird die Gemeinde ziehen?
Wie geht es mit der Gemeinde weiter?

„Wohin wird die Gemeinde ziehen?“ Der KV hatte der Gemeindeversammlung zwei Grundstücke vorgestellt: „Santurín“ und „Morro Solar“. Die Gemeindeversammlung hatte mit übergroßer Mehrheit für den Kauf des Grundstücks „Santurín“ votiert und „Morro Solar“ als „Zweite Option“ gewertet.

Die Vertragsverhandlungen mit den Eigentümern des Grundstücks „Santurín“ haben wir beendet, nachdem die Eigentümer nicht nur ständig den Preis erhöhten, sondern dann -ohne jede Sicherheit für die Gemeinde- noch obendrauf eine Anzahlung von ca. 350.000US$ vor Vertragsvollzug verlangten.

Daraufhin erfolgten die Vertragsverhandlungen mit den Eigentümern der vier Grundstücke „Morro Solar/Monte Casino“ und der Firma „GyM“ (Granja y Montero). Hier konnte Einigung erzielt und die Verträge unterschrieben werden. Wichtig: In Vorgesprächen mit der „Municipalidad“ konnte geklärt werden, dass auf diesen Grundstücken Kirche und Gemeindezentrum errichtet werden können. Dass wir also unser Gemeinde­zentrum auf dem Grundstück „Morro Solar“ bauen und unser Gemeindeleben dort betreiben dürfen, ist sicher – so bestätigten die Municipalidad, die Firma GyM und nicht zuletzt unser Anwalt.

Bereits bei der Gemeindeversammlung berichteten wir, dass der Komplex „Morro Solar“ 1.500qmtr Grundfläche groß ist. Dies würde bedeuten, dass bei einem Kauf dieser Immobilien das Pfarrhaus getrennt vom Kirchengelände zu erwerben sei. Ziel war und bleibt es, eine Kirche im bisherigen Ausmaß zu errichten, das Gemeindehaus zu bauen und für Küster und Bewachung gute Wohnmöglichkeiten zu schaffen und bei allem ein Maximum an Freifläche zu gewinnen.

 

Wir verwirklichen nach den oben genannten Vorgaben die „Zweite Option“ und dazu stellt sich die zweite Frage:

„Wie geht es weiter?“

Der Architektenwettbewerb unter Federführung von „GyM“ und unter Ein­schaltung des Rechtsanwalts der Gemeinde hat begonnen. Zu diesem Wettbewerb erhielten alle Architekten der Gemeinde eine Aufforderung. Die Architekten erhielten alle die gleichen Angaben zu Raumbedarf für Kirche, Gemeindezentrum und Küsterwohnung. Wichtige sakrale und andere inneren und äußeren Ausstattungsgegenstände der Christuskirche müssen ins Konzept einbezogen werden.

Ziel ist es, dass eine außerordentliche Gemeindeversammlung am 18. November 2012 die Entscheidung über den zu realisierenden Entwurf trifft. Bei dieser Gemeindeversammlung soll auch die Kaufoption für das neue Pfarrhaus beschlossen werden. Daran anschließend erfolgt die Entwurf­ausführung durch den Preisträger des Wettbewerbes sowie alle Schritte der Planung und Baugenehmigung.

Die Suche nach einer Immobilie für die Übergangszeit, die etwa 1½-Jahre dauern wird, hat begonnen. Gesucht wird ein Haus, das mit einer großen „sala“ für Gemeindearbeit sowie für die Einrichtung des Gemeindebüros und als Wohnort für unsere Küsterfamilie ausreicht. Außerdem soll mög­lichst Lagerraum für bewegliches Kircheneigentum vorhanden sein. Hin­weise zu geeigneten Immobilien sind willkommen!

Für unsere Gottesdienste suchen wir einen Ort, der für die Gemeindeglieder gut zu erreichen ist – insbesondere werden wir uns um einen barrierefreien Zugang bemühen.

Für die Bau- und Finanzaufsicht sowie die Anlage des Vermögens (Saldo von Verkauf // Kauf-Bau) sind bzw. werden Fachkommissionen gebildet.

Die Gemeinde und der Ältestenrat werden umfassend zum Fortgang des Projektes über den Gemeindebrief, Aushänge und Internet unterrichtet.

 

Wir werden Weihnachten 2012 noch in der vertrauten Christuskirche feiern. Da­nach erfolgt Anfang Januar in guter Form der schwere Abschied aus der Kirche, der bis zum 15. Januar vollzogen sein muss. Wenn alles optimal läuft, werden wir an Ostern 2014 in der neuen Christuskirche zusammen kommen können.

Bis dahin liegen viele Entscheidungen und noch mehr Arbeit vor uns. Mein Dank gilt den Menschen unserer Gemeinde, die in besonderer Weise mit Rat und Tat Unterstützung gegeben haben.

Ich danke auch den „Pionieren“ dieses Projektes, den „Bausteingebern“. Ohne diese Starthilfe wären wir nicht zum Erfolg gekommen.

Wir alle sehen mit Hoffnung und Zuversicht in die Zukunft unserer Gemeinde. Ich bin sicher, dass die Chancen der Zukunft den Schmerz der Gegenwart über­winden. Ich bitte die Gemeinde sehr herzlich um Unterstützung und Rat. Ich bitte um den Segen Gottes für unser aller Tun, damit wir IHM sein Haus neu errichten, um zu tun, was uns aufgegeben ist: die Verkündigung des Evangeliums.

Für Kirchenvorstand und Pfarramt, am 30. September 2012 in Lima

Michael Lingenthal
Vorsitzender des Kirchenvorstandes

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